Die psychodelische Ideologie (Teil 2)

Erstellt: Donnerstag, 01. August 1974 Veröffentlicht: Donnerstag, 02. Januar 2020 Geschrieben von Reinhard Merker

(Erstveröffentlichung: SFT 134/1974)

4. You can't keep a good man down

„Die Hippy-Bewegung, der psychedelische Stil bedeuten eine Revolution in unseren Vorstellungen von Kunst und dem Schöpferischen, die sich direkt vor unseren Augen abspielt. Die neue Musik, die neue Dichtung, die neue visuelle Kunst, der neue Film.“ (46) ,,In fünfzehn Jahren werden die klugen Kinder, die sich jetzt anturnen, die öffentliche Meinung gestalten, unsere Romane schreiben, unsere Universitäten leiten und die hysterischen Gesetze, die jetzt erlassen werden, widerrufen.” (47)

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Die psychodelische Ideologie (Teil 1)

Erstellt: Mittwoch, 09. Januar 1974 Veröffentlicht: Donnerstag, 02. Januar 2020 Geschrieben von Reinhard Merker

Erstveröffentlichung SFP 133/1974

1. Wall Shaking Elektronics Inc.

Je älter der Kapitalismus wird, desto dringender ist er auf Altes angewiesen. Der fortschreitende Widerspruch zwischen Produktionsmitteln und Produktionsverhältnissen läßt sich nicht länger mit wissenschaftlichen Erklärungen und dem Fetisch Technik überspielen. Alchimie als Lehrfach bietet sich an, wenn die Hochschulchemie sich der Frage nach der Verwertung ihrer Forschungsergebnisse nicht mehr erwehren kann. Parapsychologie drängt sich auf, weil Psychoanalyse und Psychosomatik zu hart auf das treffen, was sie unter dem Begriff des Realitätsprinzips zugleich heraufbeschworen haben und verleugnen sollen. Archäologie als Kunde von prähistorischer Hochtechnik wird da interessant, wo die Problematik der zeitgenössischen Produktionsverhältnisse zu heiß auf den Nägeln brennt.

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Billy Graham, MacCarthy und die Bombe

Erstellt: Mittwoch, 11. Dezember 2019 Veröffentlicht: Mittwoch, 11. Dezember 2019 Geschrieben von Super User

(Erstveröffentlichung SFT 3/85)

Wenn man sich mit der Science Fiction der 50er Jahre auseinandersetzt, stößt man auf das Phänomen, daß die SF zu einer Zeit einen Höhepunkt an Popularität erreichte, als die amerikanische Gesellschaft der Zukunft mit gemischten Gefühlen entgegensah und lieber zurückblickte. Etwa um 1947 war die Suche nach Sicherheit die Hauptantriebskraft hinter dem größten sozialen Phänomen in Amerika, dem Wiederbekennen zur Religion, der Flucht in die Vororte und dem McCarthyismus.

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Die Entwicklung der anglo-amerikanischen SF

Erstellt: Mittwoch, 11. Dezember 2019 Veröffentlicht: Mittwoch, 11. Dezember 2019 Geschrieben von Super User

Erstveröffentlichung: SFT 136 (Mai 1975)

1. SF-MAGAZINE

Vorformen der SF-Magazine lassen sich in den USA bereits gegen Ende des 19.Jahrhunderts vorfinden.

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Die biblischen Geschichten des Norman Spinrad

Erstellt: Sonntag, 05. August 1984 Veröffentlicht: Donnerstag, 05. Dezember 2019 Geschrieben von Berthold Giese

Erstveröffentlichung SFT 8/84

"Die Sphäre rollt, und nie wird ausgemacht werden, wo eine Geschichte ursprünglich zu Hause ist: Im Himmel oder auf Erden. Der Wahrheit dient, wer erklärt, daß alle entsprechungsweise und zugleich hier und dort sich abspielen und nur unserem Auge es so erscheint, als ob sie herunterkämen und wieder emporstiegen. Die Geschichten kommen herab, so wie ein Gott Mensch wird, werden irdisch und verbürgerlichen sozusagen . . . " (Thomas Mann, JOSEF UND SEINE BRÜDER, Zweites Hauptstück, ABRAHAM, Vom ältesten Knechte).

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